Chiapudding – 3 leckere Rezepte

Jul 21
Chiapudding mit Beeren

​Chiapudding - 3 leckere Rezepte

​​​Ich esse gerne Chiapudding und ​halte ihn ​für Frauen mit PCOS empfehlenswert. Das hat mehrere Gründe.

Generell sollte man versuchen den Rohkostanteil innerhalb der Ernährung zu erhöhen. Je mehr unverarbeitete und unerhitzte Nahrung man zu sich nimmt, desto besser. In Rohkost finden sich wertvolle Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine, die unserem Körper gut tun und die durch Erhitzen zerstört werden. Chiasamen sind rohköstlich und müssen vor dem Verzehr nicht erhitzt werden.

​Einen Chiapudding kann man außerdem kinderleicht zubereiten. ​Auch auf Reisen hat sich das bewährt. In jedem Hotelzimmer kann man sich einen gesunden Chiapudding anrühren. Wenn man Mandelmus oder eine andere geeignete Flüssigkeit als Basis nimmt, braucht man dafür nicht einmal einen Mixer. Mit Mixer wird das Ergebnis aber natürlich cremiger.

Achte bitte darauf, nur Chiasamen aus biologischem Anbau zu kaufen. Empfehlenswert ist Chia von Aldi. Dieser wurde von Ökotest mit "sehr gut" bewertet.

Kokosblütenzucker, Erythrit und Xylith bekommst du bei dm, im Bioladen oder im Internet.

Warum Chia bei PCOS zu empfehlen ist:

  •  ​​Chia biete ein perfektes Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren (hilfreich bei unbemerkten stillen Entzündungsherden) und somit eine tolle Ergänzung zu den empfohlenen Omega-3-Kapseln.
  • Regelmäßiger Verzehr ​kann die Blutfettwerte verbessern, sowie Cholesterinspiegel  und Blutdruck senken.​ ​​

Tipps für die richtige Zubereitung:

  • ​Als Basis kannst du jede Flüssigkeit benutzen, die dir schmeckt, z.B. Pflanzendrinks oder Obstsaft. ​Deiner Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
  • ​Rühre zu Beginn sehr gründlich, damit sich keine Klumpen bilden. Nach etwa 1​5 Minuten empfiehlt sich ein erneutes Umrühren.
  • Ich empfehle, den Chia mindestens 4 Stunden quellen zu lassen. Sehr gut lässt sich der Pudding am Abend zubereiten, um ihn dann mit Obst oder geschälten Hanfsamen als Frühstück zu genießen. Wenn du ihn schon etwas früher essen möchtest, kannst du etwas mehr Chiasamen einrühren. In diesem Fall reichen dann auch ca. 2 Stunden Quellzeit.

​Bananen-Zimt-Pudding

  • 1 Banane
  • 1 EL Mandelmus
  • 1 Msp. Zimt
  • 200 ml Wasser
  • ​4 gehäufte EL Chiasamen

Zubereitung: Banane, Mandelmus, Zimt und Wasser mixen. Danach die Chiasamen einrühren. Ca. ​4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Chiapudding mit Kakao (Energiekick-Variante)

Dieser Pudding ist für alle, die einen starken Schokoladengeschmack mögen. Kakao steckt voller Antioxidantien, die deine Zellen vor freien Radikalen schützen. Leider blockiert Kuhmilch die Aufnahme, weswegen ich Kakao nur in Verbindung mit Pflanzenmilch oder in dunkler Schokolade zu mir nehme. 

  • ​1 gehäufter EL (Roh-)Kakao
  • 3 EL Xylith oder 4 EL Erythrit in Puderzuckerform 
  • ​1,5 EL Mandelmus
  • 250 ml Wasser
  • ​​4 gehäufte EL Chiasamen

Zubereitung: Kakao, Mandelmus, Xylith/Erythrit und Wasser mixen. Danach die Chiasamen einrühren. Ca. 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Chiapudding mit Kakao (milde Variante)

  • 1 gestrichener EL (Roh-)Kakao
  • 2 leicht gehäufte EL Kokosblütenzucker 
  • ​1,5 EL Mandelmus
  • 250 ml Wasser
  • ​​4 gehäufte EL Chiasamen

Zubereitung: Kakao, Mandelmus, Kokosblütenzucker und Wasser mixen. Danach die Chiasamen einrühren. Ca. 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. 

Tipp: 
Ich verwende Erythrit und Xylith grundsätzlich nur in Puderzuckerform. So löst sich das Süßungsmittel besser auf und das Ergebnis wird feiner.
Du kannst Erythrit schon als Puderzucker kaufen oder die komplette Dose gleich zu Beginn im Mixer fein pudern und dann wieder einfüllen.

Superfood-Chia-Pudding mit Mandeln

Diesen Chiapudding mit frischen Mandeln mache ich mir meist am Wochenende, wenn ich Zeit habe, den frischen Trester zu verwenden. Geschmacklich ist er aufgrund der Mandeln von allen Varianten die beste. Da gönne ich mir dann auch mal ein wenig Kokosblütenzucker, denn er verleiht dem Pudding einen angenehmen karamellartigen Geschmack.

Für die Zubereitung brauchst du allerdings einen guten Mixer und einen Nussmilchbeutel. Mit einem Windel- bzw. Spucktuch für Babys funktioniert es aber auch sehr gut. 

Den Trester, also die Reste der Mandeln kannst du wie Mandelmehl zum Backen benutzen. Super für glutenfreies bzw. Low-Carb-Backen. Er ist fast ölfrei und lässt sich für den späteren Einsatz auch einfrieren oder trocknen.

Maca und Mesquite sind Superfoods, die voller toller Nährstoffe stecken und diesem Pudding das gewisse Etwas verleihen. Du bekommst sie in jedem größeren Bioladen oder im Internet.
Alternativ kannst du natürlich auch nur den Kokosblütenzucker verwenden. Probiere in diesem Fall aber vorher, ob es dir süß genug ist, denn Maca und Mesquite haben auch eine gewisse Süßkraft. In diesem Fall solltest also etwas mehr Kokosblütenzucker verwenden.

  • 100 gr Mandeln
  • 2 TL Kokosblütenzucker
  • 0,5 TL Maca
  • ​1 TL Mesquite
  • 300 ml Wasser
  • ​​4 gehäufte EL Chiasamen

Zubereitung:

  • Weiche die Mandeln für ca. 8 Stunden in Wasser ein.
  • Spüle die Mandeln gut ab und mixe sie zusammen mit dem Wasser in einem Hochleistungsmixer.
  • Lege den Nussmilchbeutel oder das Windeltuch über eine Schüssel, gieße die Flüssigkeit darüber und wringe so lange, bis nur noch der Trester zurückgeblieben ist.
  • Mixe die Mandelmilch kurz mit Kokosblütenzucker, Maca und Mesquite.
  • Rühre die Chiasamen ein.
  • Lassen den Chia mindestens ​4 Stunden quellen.
  • Dazu passen sehr gut Beeren

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