PCOS-freundliches Brot – Ohne Gluten und Mehl

Feb 22
PCOS-freundliches Brot - Wunderbrot

​Das norwegische "Wunderbrod" - Perfekt bei PCOS

​Ich war lange auf der Suche nach einer brauchbaren Alternative zu herkömmlichem Vollkornbrot. Zugegeben, meine Leinsamencracker sind verdammt lecker, aber ab und zu beiße ich auch gerne einmal in eine richtig saftige Scheibe Brot. Mit vielen Körnern und Saaten.
Doch die normalen Vollkornbrote aus der Bäckerei sind ​kohlenhydratreich und weder gluten- noch mehlfrei.

Irgendwann entdeckte ich im Bioladen eine Backmischung von Bauckhof - das norwegische Wunderbrod. Ein Volltreffer!

​Das Brot kommt komplett ohne Mehl ​und Hefe aus und steckt voller gesunder Zutaten, die uns guttun. Es enthält Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E, Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B6, Folsäure, Kalium, Calcium, Eisen, Zink, Phosphor, Magnesium, Kupfer und Mangan. 
Wow!

​​Am letzten Wochenende startete ich den Versuch, ein ähnliches ​Brot in Eigenregie zustande​zubringen. ​​

Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

​Zutaten: 

  • 200 g Vollkornhaferflocken
  • 170 g ​ Leinsamen, geschrotet
  • 85 g Sonnenblumenkerne
  • 85 g Kürbiskerne
  • 25 g Sesam
  • 20 g Leinsamen, ganz
  • ​1 gehäufter EL Chiasamen
  • 3 ​gehäufte EL Flohsamenschalen
  • 1 TL Salz
PCOS-freundliches Brot - Wunderbrot


​Optional: 20 g Hirsevollkornflocken ersetzen 20g des geschroteten Leinsamens

PCOS-freundliches Brot - Wunderbrot

Zubereitung in der Kastenform

  1. Verrühre in einer Schüssel sämtliche Zutaten mit ​5​50 ml kaltem Wasser. Du brauchst dafür keine Küchenmaschine. Ein einfacher Löffel reicht aus.
  2. Lasse den Teig 3 Stunden im Kühlschrank quellen.
  3. ​Fülle den Teig in eine gefettete Kastenform. ​Vielleicht kommt er dir sehr fest und grobkörnig vor. Das ist allerdings ​völlig normal! Drücke ihn fest in die Form.
  4. Backe das Brot ca. 80 min im nicht vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Ober- und Unterhitze)

Alternative Zubereitung auf dem Backblech

  1. Verrühre in einer Schüssel sämtliche Zutaten mit ​​750 ml kaltem Wasser. ​
  2. Lasse den Teig 3 Stunden im Kühlschrank quellen.
  3. Forme ein großes Brot oder mehrere kleinere Brotlaibe und lege sie auf ein Backblech. 
  4. Backe das Brot ca. 80 min im nicht vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Ober- und Unterhitze)

​Ein paar kleine Hinweise:

  • ​Sämtliche Zutaten (abgesehen von den optionalen Hirseflocken) bekommst du im normalen Drogeriemarkt, z.B. bei dm.
  • Ich mache mir immer relativ flache Brote, da ​​diese dann besser durchgebacken ​sind. Dafür sind natürlich die Scheiben ​relativ klein und länglich geformt, was mich allerdings nicht stört.
PCOS-freundliches Brot - Wunderbrot

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(8) comments

Luana 16. März 2019

Kann man die Kerne / Flcoken noch zusätzlich selbst mahlen?

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    Christina 2. April 2019

    Hallo Luana, das kannst du natürlich machen. Aber dann geht natürlich die Kernigkeit des Brotes verloren. Ich mahle eigentlich nur dann selbst, wenn ich nicht erhitze. Es gibt ja z.B. auch rohe Haferflocken, die frisch gequetscht und danach nicht (wie die “normalen” Haferflocken im Handel) erhitzt werden. Aber das macht bei einem Brot, das geboacken wird, wenig Sinn. Für ein Müsli hingegen schon.
    Oder was meintest du genau?

    Reply
Rico 12. April 2019

Danke für das Rezept. Hab es gerade mal probiert, allerdings ist das Brot auch nach 120 Minuten innen noch sehr feucht und instabil. Muss das so 🙂 ? Habe es in einer Kastenform gebacken, relativ hoch, also so dass 2/3 der Plattform mit Teig belegt sind.

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    Christina 3. Mai 2019

    Hallo Rico,
    das Brot ist tatsächlich innen sehr “saftig” und gleicht nicht den normalen Vollkornbroten aus der Bäckerei, daran muss man sich gewöhnen. Denn es ist ja kein Mehl drin.
    Probiere doch noch mal die Variante mit dem Backblech.

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Sonya 30. Juni 2019

Verringert sich die Backzeit, wenn man kleine Brötchen formt im Vergleich zum Laib? Oder hast du die Erfahrung gemacht, dass es ungefähr aufs Gleiche hinausläuft? 🙂

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    Christina 9. August 2019

    Ja, wenn die Brötchen kleiner sind, muss man sie etwas weniger lange backen 🙂

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Vera 23. Juli 2019

Hallo

Nur kurz eine Nachfrage: haben die Hafervollkornflocken nicht auch Gluten drin?

Liebe Grüsse,
Vera

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    Christina 9. August 2019

    Hi, grundsätzlich enthält Hafer kein Gluten. Es kann nur sein, dass durch Verunreinigung mit anderem Getreide bei der Produktion etwas vermischt wird. Das ist dann aber minimal.

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